Laderegler wandeln den Ausgang von Solarmodulen in eine sichere Ladung fĂĽr Ihre Batterie um. Die zwei Haupttypen sind PWM (Pulsweitenmodulation) und MPPT (Maximum Power Point Tracking). Hier erfahren Sie, wie sie sich unterscheiden und wann Sie welchen verwenden sollten.

PWM: Einfach und GĂĽnstig
- Wie es funktioniert: Verbindet den Modulstrang (bei ungefährer Batteriespannung) mit der Batterie und „zerhackt“ den Strom ein und aus, um die Ladung zu steuern. Die Modulspannung wird auf nahe die Batteriespannung heruntergezogen.
- Vorteile: Preiswert, einfach, zuverlässig. Gut für kleine 12V-Systeme, bei denen die Modulspannung nahe der Batteriespannung liegt (z. B. ein oder zwei 12V-Module).
- Nachteile: Wenn die Modulspannung viel höher als die Batteriespannung ist (z. B. 2–3 Module in Reihe oder kaltes Wetter), wird die zusätzliche Spannung verschwendet. Sie erhalten weniger Energie in die Batterie, als die Module produzieren könnten.
MPPT: Effizient und Flexibel
- Wie es funktioniert: Verfolgt den maximalen Leistungspunkt des Moduls (beste Spannungs-/Stromkombination) und wandelt diesen in die richtige Spannung und den richtigen Strom für die Batterie um. Ermöglicht die Verwendung von Modulsträngen mit höherer Spannung.
- Vorteile: Höherer Ertrag, besonders bei bewölkten oder kalten Bedingungen. Sie können mehr Module in Reihe schalten (geringerer Strom, dünnere Kabel). Siehe wie man einen MPPT dimensioniert.
- Nachteile: Teurer und etwas komplexer als PWM.
Wann man welchen wählt
- PWM: Ein oder zwei 12V-Module, knappes Budget, Modul-Vmp nahe der Batteriespannung. OK fĂĽr winzige Setups (z. B. Schuppen, kleines Boot).
- MPPT: Mehrere Module, 24V/48V-Systeme oder wenn Sie die Energie aus dem Array maximieren wollen. Standardwahl fĂĽr die meisten Off-Grid-Systeme jenseits der kleinsten.
Für die meisten Neubauten ist MPPT die bessere Investition. Verwenden Sie den WattSizing-Rechner, um die empfohlene Array-Größe zu erhalten; passen Sie dann einen MPPT oder PWM an dieses Array und Ihre Batteriespannung an.


