Solaranlagen und Batterien auf Booten versorgen Beleuchtung, Kühlschrank, Instrumente und Ladegeräte. Die Dimensionierung verwendet die gleiche Logik für tägliche Energie und Spitzensonnenstunden, jedoch mit besonderem Augenmerk auf Meeresumgebung, Spannung und Gewicht. Dieser Leitfaden deckt die Grundlagen ab.

Gleiche Mathematik, Marine Einschränkungen
- Täglicher Verbrauch (Wh): Addieren Sie alle Lasten (Watt × Stunden). Kühlschrank, Navigation, Licht, Funk und Laden sind üblich. Verwenden Sie eine Lastenliste.
- Spitzensonnenstunden: Verwenden Sie konservative Werte; Beschattung durch Mast, Bimini und Bewegung reduziert den Ertrag. Manchmal sind 2–4 Stunden realistisch.
- Batterie: LiFePO4 ist ideal für Boote: leichter, mehr nutzbare Kapazität, keine Gasentwicklung. Kapazität in Ah bei 12V oder 24V ist üblich; rechnen Sie in Wh um (V × Ah) für die Dimensionierung.
12V vs. 24V
Viele Boote haben 12V. Für größere Systeme reduziert 24V den Strom und die Kabelgröße; verwenden Sie bei Bedarf einen DC-DC-Abwärtswandler für 12V-Instrumente. Siehe 12V vs. 24V vs. 48V.
Meeresumgebung
- Module: Marine-zertifiziert oder korrosionsbeständige Montage; gesichert gegen Vibration und Gischt. Flexible Module passen auf gekrümmte Oberflächen, haben aber möglicherweise eine kürzere Lebensdauer.
- Batterien: In einem trockenen, belüfteten Bereich; LiFePO4 verträgt Bewegung und Neigung besser als Blei-Säure.
- Verkabelung: Marine-Qualität, korrekter Querschnitt und richtige Absicherung.
Zusammenfassung
Lasten auflisten → tägliche Wh. Sonnenstunden wählen (konservativ) und Autonomietage. Dimensionieren Sie Array und Batterie; bevorzugen Sie LiFePO4 und MPPT. Verwenden Sie den WattSizing-Rechner, um Zahlen zu erhalten, und wählen Sie dann marine-taugliche Module und Batterien.


